Epilog
Es gibt viele Menschen, die die Schöpfunslehre einfach gegen die Wissenschaft ausspielen indem sie einfach Glauben und Wissenschaft gegenüberstellen (= Wahl zw. Glauben und Wissenschaft). Diese Sichtweise ist aber grundlegend falsch. Wir sollten das Ganze eher wie mit einem zweistöckigen Haus vergleichen:
Die unteren Etage ist die Ebene, in der alle möglichen Daten gesammelt und Wissenschaft betrieben wird. Diese gesammelten Daten gelangen dann in den ersten Stock.
Der erste Stock ist die Ebene der Interpretation. Hier wird geschaut, was für Erkenntnisse daraus geschlossen werden können und welches Model (Schöpfung oder Evolution) damit unterstützt wird oder was überhaupt einen Sinn ergibt.
Ein starkes Argument gegen die Evolutionstheorie:
Wenn die Lebewesen sich vor Millionen von Jahren entwickelt haben sollten, stellt sich die Frage: Wie schafften sie es bis heute, nicht schon lange ausgestorben zu sein? Von jeder Tiergattung und auch vom Menschen gibt es meistens zwei Geschlechter: Männchen und Weibchen. Jede Gattung wäre ausgestorben, wenn es diese beiden Geschlechter nicht von Anfang gleichzeitig gegeben hätte. Dazu mussten diese auch noch perfekt aufeinander abgestimmt gewesen sein. Auch die unterschiedlichen Sexualorgane müssten schon existiert und „funktioniert“ haben und das von Beginn an und zeitgleich – Millionenfach bei allen Tieren und natürlich auch beim Menschen! Unvorstellbar ohne das Feintuning eines hochintelligenten, grandiosen Schöpfers, der dazu auch noch die perfekte Umgebung geschaffen hat!
Es ist klar: wer die Möglichkeit eines Schöpfers grundlegend von Anfang an ausschliesst, dem bleibt keine andere Wahl, als an die Evolutionslehre zu glauben, die Gott komplett ausschließt. Das Offensichtliche ist, dass beide Ansichten –Schöpfung und Evolution– geglaubt werden müssen!
Jemand, der ehrlich und überzeugend glaubt, dass all das Phantastische in der Natur -gebildet durch die DNA- durch Milliarden Zufälle ohne einen Planer entstanden ist, muss m.E. einen riesigen Glauben haben! Jedenfalls einen viel grösseren, als der eines Christen, der an seinen Gott glaubt. Einen Gott, der dies alles durch seine unerfassbar hohe Intelligenz geschaffen hat.
Der grosse Betrug ist: Weil es keinen Gott geben darf, wurde ein Ersatzszenario erfunden, dass diesen Gott nicht mehr braucht. Und wenn es keinen Gott gibt, kann der Mensch auch nie für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen werden. Ein törichtes Wunschdenken…
Ich denke, dass viele Menschen sich in falscher Sicherheit wiegen, in dem sie der Evolutionslehre glauben, die keinen Gott mehr braucht. Sie werden einmal vor diesem Gott stehen und erkennen, dass die sogenannte Evolutionstheorie eine Lüge war, eine Ablenkung von dem Gott, der die Welten gemacht hat – Jesus Christus, der gesagt hat:
Ich bin der Weg und die Wahrheit
und das Leben.
Niemand kommt zu Vater
als nur durch mich.
